Happy NY!

M.: Was???
L.: Nichts. Ich liebe dich.
M.: Ich weiß.
L.: Ich hasse Richard.
M.: Ich weiß. Du hörst ungern die Wahrheit. Dein Bruder sagt immer die Wahrheit.
L.: Ich weiß. Ich liebe dich. Warum lächelst du so perfide?
M.: Perfide? Gar nicht. Heute ist der einzige Tag im Jahr, an dem du „Ich liebe dich!“ zu mir sagst und es auch meinst.
L.: Aha? Ich lüge.
M.: Ich weiß. Ich liebe.
L.: Idiot.

* * *
Die Russen glauben, dass das neue Jahr so gut werde wie der letzte Tag des vorangegangenen Jahres. Sure. Why not? Können wir machen. Wir sind heute fast 100 Menschen auf dem Übungsgelände, die um 100 000 Pfund kämpfen. Jeder Cent wird gespendet. Wünscht uns Glück!

Till 2020!

Eine Herzensangelegenheit

AUS TIEFSTER ÜBERZEUGUNG, AUS VOLLEM HERZEN: Werbung (unbezahlt)

***
Mounia!

Du bist die schönste Überraschung für mich zu dieser Weihnacht.

Vorurteile, Klischees, Beleidigungen, Angst, Panik: Das alles kenne ich genauso gut wie Lia. Du bist eine starke, tapfere, talentierte Frau. Keep going! Do never look back. Genieße diese Zeit.

Alles Liebe
von Linda
__________
An Deiner Aussage ist nichts provokant. Wir können tatsächlich nur mit den Menschen (aufrichtig, ehrlich, befriedigend) befreundet sein, die so „kaputt“* sind wie wir.
* Und jetzt die Hausaufgabe: Definiere bitte „kaputt“ ;)

Von Jägern & Jägern

M.: Und, was machen wir heute?
L.: Ich persönlich verbringe den Tag mit Ethan.
M.: Dem spießigen Langweiler, der Anzüge trägt und geschwollen daherreden?
L.: Nein, ganz und gar nicht. Dem lieben, fürsorglichen Vater meiner Kinder, der übrigens auf meine Wünsche achtet und mich respektvoll behandelt. Er hat noch nie Lutsch mir den Schwanz! zu mir gesagt. Er hat mich nicht zwischen Tür und Angel im Hause seiner Großeltern gefickt, weil er geil war. Er hat mich nicht bei einer Beerdigung geschändet, weil er das Leben spüren wollte. Er hat mich in keiner Kirche befummelt, um die Nichtexistenz Gottes zu beweisen.
M.: Hat dich etwa der Blitz getroffen? Keine Überraschung, dass du zu mir ins Bett kriechst. Frag ihn, ob er die Eier dazu hätte, den Beweis der Nichtexistenz Gottes in einer Synagoge zu erbringen.
L.: Dir ist nichts heilig, oder?
M.: Wie oft muss ich das wiederholen? Das Sakrosankte für mich ist deine Fotze. Ich glaube fest daran, dass sie für meinen Schwanz erschaffen wurde, auf dass seine Existenz eine Bedeutung bekomme und er sie anbeten könne, auf dass er in ihrer Nähe frenetisch jubiliere, sich aufrichte, anschwelle, zucke und ejakuliere. Warum bist du rot geworden?
L.: Ich hasse dich so sehr.
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Erwartung und Realität

L.: Ich glaube, ich weiß, was mit dir los ist.
M.: Mit mir ist was los? Erzähl.
L.: Ich glaube, du hast eine Affäre gehabt. Jetzt bist du nicht mehr ausgelastet und kommst deswegen nicht von mir runter.
M.: Deine Theorien sind scheiße, deswegen bist du z.B. keine Soziologin geworden. Wann sollte ich eine Affäre gehabt haben? Vor allem mit wem? Ich will auch Bescheid wissen.
L.: Na, keine Ahnung. XX.
M.: Aha. Ich glaube, es wäre für dich sogar eine Erleichterung: Männer sind treulose unwürdige abscheuliche Kreaturen. Du würdest meine Eier zu einer kunstvollen Schleife binden, du würdest mich vor die Tür setzen, aber es wäre eine gewisse Genugtuung für dich. Nein, ich komme nicht von dir runter, weil ich gerade sehr verliebt in dich bin, obwohl du es in solchen Momenten gar nicht verdienst und obwohl ich weiß, dass du regelmäßig an XY denkst.
L.: Das ist nicht wahr.
M.: Aha. Sei ehrlich. Ich glaube nicht, dass du mich tatsächlich betrügen würdest. Bei dir siegt die Vernunft.
L.: Was siegt bei dir?
M.: Meine Liebe zu dir, Dumpfbacke. Aua. Warum hast du mir dein Knie in den Magen gerammt? Ich bin nackt und wehrlos.
L.: Ich mag dich, Trottel. Möchtest du feuchte cremige Rühreier zum Frühstück?
M.: Mannomann. Was ist denn das für eine Art und Weise, die Sympathie zu bekunden? Was habe ich mir dabei gedacht, als ich mich in dich verliebt habe?
L.: Du hast mit deinem Schwanz gedacht. Ach so, vielleicht ein Würstchen dazu, ah?
M.: O Gott. Ich verzichte auf das Frühstück. Ich habe mit meinem Herzen gedacht!
L.: Und wir alle wissen, dass dein Herz sich zwischen meinen Beinen befinden. Seufz nicht wehleidig!
M.: Ich gebe auf. Wir haben ziemlich zweifelhafte Weihnachtstraditionen. Wo ist das versprochene Frühstück?
L.: Gleich. Ich muss noch eine Runde an XY denken. Bleib in der Nähe. Denk an XX. Eine Erektion wäre von Nutzen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

I Wish You a Merry…

That‘s it. Geschafft.

Eine Weihnachtsparty bei der Stiftung. Eine Weihnachts-party in der Firma. 37 Geschenke eingesackt. Der Mann sagt: „Beim Lecken schmeckst du nach Glüh-wein.“ Er meint es bestimmt rassistisch.

Habt schöne Feiertage. Rutscht locker in das neue Jahr. Alles Gute. Alles Liebe. Lasst euch nicht unter-kriegen.

Schottisch patriotisch

Bitte töte mich jemand. Ich kann nicht mehr saufen. Weihnachtsmarkt 🤣
__________
Der Abend war scheiße. Einfach nur scheiße. Wäre ich bloß zu Hause geblieben. Morgen ist der letzte Tag.

Identitätsdiebstahl

M.: Wenn ich dich drei Tage lang nicht anfasse, küsse ich in meinen Gedanken deinen Hals. Am sechsten Tag stelle ich mir vor, wie du mir einen bläst. Und beim Wiedersehen will ich bloß zwischen deinen Schenkeln kommen.
L.: Wer bist du genau?
M.: Der Postmann.

3 Days to Go

Heute ist einer dieser Tage… Du stehst unter der Dusche und willst die Frage der Chefin beantworten: Warum gehst du arbeiten, dein Mann ist steinreich? Das mag stimmen, aber er zahlt mich ausschließlich in frei konvertierbaren Orgasmen aus 😜

* * *
Später sind wir mit den Kollegen – ganz patriotisch – auf dem deutschen Weihnachtsmarkt anzutreffen. Es wird wieder besinnlich gesoffen und gefickt 🤣

Per aspera

I confess. Gestern habe ich einen herben Rückschlag erlitten in dem Kampf gegen die Unvollkommenheit. Ich habe mich abfüllen lassen. Ich habe meinen Mann tatkräftig unterstützt, als er mich ausgepackt hat. Ich erinnere mich auch, unter ihm wollüstig gequie­kt zu haben. Ich schäme mich. Ich bin untröstlich.

Ich glaube, ich statte ihm einen Besuch ab. Ich vermisse den Tisch.

Una canzone, scritto in tedesco

M.: Warum bist du traurig?
L.: Ich bin nicht traurig. Ich habe XX zufällig nach der Arbeit getroffen. Ich sehe schön aus, sagt sie. Ob ich einen Liebhaber oder einen guten Schönheitschirurgen habe, interessiert sie.
M.: Erbärmliche, unglückliche, trostlose Möse. „Trostlose Möse“ hört sich stark nach Minnesängern an. Der Mönch von Salzburg? Nein? Seine Nonne? Ich sehe dich lächeln.

1. Du bist schön, weil deine Eltern schön sind. Beschwere dich bei Gott.
2. Du bist schön, weil du mich liebst, weil ich dich liebe, weil wir glücklich sind.
3. Mein Sperma. Viel Sperma. Ein Fluss. Ein Meer. Ein Ozean.

Hasst du mich jetzt? Gehst du gleich wie immer?
L.: Nein. Komm zu mir. Umarme mich. Ich will mit dir kuscheln. Morgen werde ich dich bestimmt töten.

Noble Pläne

L.: Heute gehen wir mit Daniel und Haley exquisit saufen, morgen werde ich meine Internetpräsenz niveauvoll gestalten.
M.: Witzig.
L.: „Your ability to communicate with others will be a valuable asset.“ Der Glückskeks schmeckt scheiße.
M.: Übertreibe es nicht mit dem Niveau.
L.: Klappe!

Selfless

M.: Großer Schwanz oder guter Humor?
L.. Kann ich beides haben?
M.: O Baby, du magst mich doch.
L.: Ich gehe jetzt.
M.: Ich liebe dich.
L.: Wie schade. Ich stehe auf langweilige Männer mit winzigen Pimmeln.
M.: Ich liebe dich trotzdem.
L.: Ich gebe ungern zu, dass ich dich irgendwie sympathisch finde.

Hiermit gratuliere ich Daniel zu seinem 33. Geburtstag!

L.: Was gibt es zu wiehern, Schwachkopf?
M.: Ach nichts… begnadete Sprachwissenschaftlerin. You just made my day. Ich gratuliere Daniel auch. Du stehst auf ihn, ja?

Adieu, du grausame Welt!

M.: Wie wär’s? Du lässt dich krankschreiben. Wir bleiben länger nackt und erfreuen uns an deinem Körper.
L.: Mir tun Organe weh, von deren Existenz ich nichts ahnte. Erfreue dich an deinem Körper.
M. Prinzipiell hätte ich nichts dagegen, aber du hast einen aufregenderen Körper. Guckst du wenigstens zu?
L.: Das Angebot lehne ich dankend ab.
M.: Das ist unhöflich.
L.: Du wirst es überleben. XX und XY haben im letzten Monat fünfmal miteinander geschlafen.
M: Machst du Witze? Fünfmal? Fünfmal ist ein gelungenes Wochenende.
L.: Gott, ich lebe in der Hölle.
M.: Hast du es dir anders überlegt?
L.: Finger weg. Ich verlasse dich und gehe ins Kloster.

Eine Buchempfehlung

M. (strahlend): Baby?!
L. (strahlend): Kenn‘ ich dich?
M.: Na, ich weiß nicht. Ich bin der Vater deiner Kinder.
L:. Igitt, igitt.
M.: Find‘ ich auch. Deine Fotze ekelt sich echt vor gar nichts. Ist sie feucht und heiß?
L.: Ha-ha. Ha-ha. Ha-ha-ha. Nein. Sie ist kalt und trocken. Was willst du?
M.: Was glaubst du? Holst du mir einen runter?
L.: Mal wieder die Fliegenpilzsuppe gegessen?
M.: Nein. Einfach nur notgeil. Ist das eigentlich Selbstbefriedigung, wenn du mir einen von der Palme… falsch… von dem Pilz wedelst?.. abschüttelst? Fass mich an! Ein wenig Sahne für die Fliegenpilzsuppe?
L.: Das ist eindeutig Fremdbefriedigung. Eine Lynnbefriedigung in deinem Falle. Behalt‘ die Sahne.
M.: Anständige Frauen tun so etwas nicht, Linda.
L.: Anständige Frauen sind mit dir auch nicht verheiratet, Michael. Leckst du mich?
M.: Momentan noch nicht. Aber ich fühle mich versucht.
L.: Idiot. Das ist keine Frage. Das ist eine Bitte. Leck. Mich. Bitte!
M.: Mein Schwanz ist gerade sehr, sehr, seeehr hart geworden. Igitt, igitt?
L.: Bist du bescheuert? Ja, ja. Ja, ja. Das ist fantastisch. Höre ich mich pornografisch genug an? Höre ich mich russisch genug an?
M.: Scheißegal. Wen interessiert‘s? Spreiz die Beine! Ich bin heute unten.

Was lest ihr gerade?

Schönen Nikolaustag!

L.: Mund oder Arsch?
M.: Wie bitte?
L.: Na, Mund oder Arsch?
M.: Willst du, dass ich einen Herzinfarkt kriege? Mund.
L.: Ehrlich?
M.: Ehrlich. Aber eigentlich deine Fotze.
L.: Ehrlich?!
M.: Was genau hast du nicht verstanden? Hattest du schon mal Sex mit dir gehabt? Was gibt’s Schöneres? So, hast du noch Fragen? Ich gehe gleich zur Arbeit.
L.: Keine weiteren Fragen. Ach, wir gehen heute saufen, danach werde ich dich bestimmt schänden. Bereite dich moralisch darauf vor.
M.: O Mann, und das um sechs Uhr. Ehrlich???

Bodensack vs. Stender*

Patientin: Sagen Sie bitte, Herr Doktor, gibt es eine hundertprozentige Verhüttungsmethode?
Arzt: Aber selbstverständlich, Frau Stender. Fliegenpilze.
Frau Stender: Vor oder nach dem Geschlechtsverkehr, Herr Bodensack?
Herr Bodensack: Stattdessen! Stattdessen, Frau Stender.
__________
* Ich kenne tatsächlich diese Leute. Ich habe sie mir nicht ausgedacht. Frau Stender hieß früher… Fräulein Lange.

Über die Sehnsucht

L.: Ich sehne mich nach Schönheit.
M.: Aha. Das heißt, du gehst wieder zum Übungsgelände und glotzt irgendwelche Typen an.
L.: Nicht ganz. Ich gehe hin und erfreue mich am Anblick meiner männlichen Mitmenschen.
M.: Dass ich nicht lache. Soll ich mitkommen?
L.: Um mir seelischen Beistand zu leisten?
M.: Das weniger. Um dich in der Umkleide zu ficken, wenn du so weit bist.
L.: Pfui.
M.: Selber pfui. Ich hole dich nach der Arbeit ab.

Einwanderer gesucht

L.: Ich bin mit diesem Jahr durch. Ich bin mit allen fertig. Das war’s, ich wandere aus. Am liebsten würde ich aus mir auswandern.
M.: Ein schöner Gedanke. Am liebsten würde ich in dich einwandern.
L.: Idiot.
M.: Heuchlerin.
L.: Geiles Ferkel.
M.: Verdorbte Ferkeline.
L.: Echt jetzt?
M.: Ferkelin? Ferkelette? Ferkeleuse? A propos Französisch. Brauche ich eigentlich eine Einladung für die Einreise? Seufze nicht. Komm gefälligst zurück, du gemeine Betrügerin!