Wie frau den Weltuntergang verhindert

M.: Die Sonne geht auf.
L.: Halt die Klappe.
M.: Die Sonne ist untergegangen. Das war ein kurzer Tag.
L.: Was?!
M.: Nichts.
L.: Was gibt es zu strahlen? Habe ich keine Zitronen gekauft? Iss eine Zitrone.
M.: Ich will keine Zitrone essen. Ich will strahlen. Ich bin glücklich.
L.: Igitt. Ich kotze gleich.
M.: Bitte nicht erschrecken, aber eigentlich hast du mir heute Morgen zweimal deine Liebe gestanden.
L.: Hast du Fliegenpilze geraucht? Das war Sex. Sonst nichts. Ich habe mit dir geschlafen, um dich ruhigzustellen.
M.: Um Sex geht es nicht. Es geht um die Worte davor. Ich liebe dich auch.
L.: Das möchte ich überhört haben.
M.: Warum bist du gemein zu mir?
L.: Weil ich mir Sorgen um die Schöpfung Gottes mache. Das CERN ist keine Bedrohung. Das bist du. Irgendwann erreicht dein Ego die dreifache Sonnenmasse und implodiert. Ich verhindere die Entstehung eines stellaren Schwarzen Loches und den Untergang der Menschheit. Strahle nicht. Iss eine Zitrone.

Ich mag ihn nicht. Ich interessiere mich weder für sein Herz noch für seine Seele. Ich habe ihn nur wegen seines Reichtums, seines Sixpacks und seines Penis geheiratet. Seine außerirdisch blauen Augen zeigen auf mich keine Wirkung. Ich empfinde nichts, wenn er mich küsst. Ach so, die Orgasmen spiele ich vor.

Hach, ich bin stolz auf mich. Ab – zur Weltverbesserung.