Die Entmystifizierung

L.: Was tust du unter meiner Decke?
M.: Du hast unruhig geschlafen. Ich habe dich in den Armen gehalten.
L.: Hast du mich begrabbelt?
M.: Nein. Aber als ich dich umarmt habe, hast du empört gequieckt und gesagt: „Finger weg! Blödian.“

Männer, die lieben und geliebt werden, sind solch ein Quell der seelischen und emotionalen Freude.

Nachdem mein Vater gestorben war, schlief ich schlecht. Ich schrie im Traum und gleichzeitig in der Wirklichkeit. Ich weinte. Ich hörte mich schreien, hatte Angst und konnte nicht aufwachen.

Michael weckte mich auf. Er beruhigte mich. Er tröstete mich, bis ich wieder einschlief.

* * *
Ich denke daran, weil ich kürzlich mit einer Bekannten diskutiert habe, die der festen Überzeugung ist, der Mann dürfe nicht wissen, wie viel er der Frau bedeute. Sie entwerte sich dadurch. Gar entmystifiziere.

So, hier bin ich – ganz entblößt. Er weiß es. Seine Liebe ist nicht weniger geworden.

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2 Gedanken zu “Die Entmystifizierung

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