Foodporn

oder: Die hohe Kunst der Blamage

Der Frühling ist da. Die Katzen fliegen gen Norden. Und mein Ehemann nennt mich neuerdings eine Attraktion der wandelnden Peinlichkeiten. Aber egal, ich mag ihn trotzdem.

* * *
L.: Besteige mich.
M.: Wie bitte?
L.: Ich meine, decke mich.
M.: Gerne. Wo?
L.: Halt die Klappe. Ich habe mich versprochen. Stelle dich so, dass mich niemand sieht.
M.: Schade. Die Konversation hat vielversprechend begonnen, obwohl ich zugeben muss, mich über die Wortwahl doch leicht gewundert zu haben.
L.: Habe ich rote Ohren?
M.: Hast du. Fühle dich nicht verlegen. Die Farbe passt perfekt zu deinem Lippenstift.

Unterbewusstsein ist eine Bitch, dabei wollte ich bloß ein Foto machen.