Über Edinburgher Raubtiere

That was my best bench workout so far: ein opulentes Sandwich mit gegrilltem Cashew-Käse, knusprigem Kokosnuss-Bacon, Tomaten und Basilikum, das ich genossen hatte, während ich mit Engelsgeduld auf Dylan wartete, der mit den Höllenhunden im Park joggte.

Dylan hat die verführerischsten smaragdgrünen Augen, die bei einem humanoiden Wesen je gesehen wurden. Seine Wimpern sind noch länger und dichter als die meines Mannes; sein Intelligenzquotient ist noch höher, falls es überhaupt möglich ist. Es könnte sein, dass er vom linken Ufer des Eridanus stammt, aber er hüllt sich im Schweigen.

Wenn er nicht gerade Mara erzieht oder die Welt durch seine bloße Präsenz zu einem besseren Ort macht, ist er mein Coach, mit dessen Kampftechniken ich einst den Koloss von Edinburgh bezwungen habe. Wo ist mein Dame Grand Cross, Michael?

Früher haben wir dem morgendlichen Matratzensport gefrönt, jetzt führe ich bizarre Freudentänze mit Tamburin auf, bis meinem Mann der Kragen platzt, und er mich unter die Dusche schleppt. Ich bin zutiefst unglücklich.

„Warum das breite Grinsen, o Märtyrerin?“, erdreistet er sich, mich zu fragen. Nun wirklich.

Also sitze ich auf der Bank und vertilge friedlich mein Frühstück Also trainiere ich hart, hopse begeistert in der Gegend herum, als plötzlich ein Eichhörnchen aufkreuzt, mir eine Pistole auf die Brust setzt und ein beachtliches Stück von Dylans Sandwich mampft. Dabei schaut es mich überheblich an und lächelt sinister.

Eine wahre Geschichte. Leider weiß niemand, warum meine Jeans zwickt.

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Kompromittierendes Beweismaterial: Typisch! Zuerst das Essen mopsen, dann den heißen Kerl anbaggern. Ich bin nicht eifersüchtig, aber das hätte ich allein hingekriegt.