Das Lichtfest

Wir sind neuerdings Heiden und feiern Samhuinn.

Wir verbrüderten uns mit den Bewohnern des Elfenhügels an einem Feuer. Mit den Schicksalsfrauen des Feen–hügels tanzten wir zum Gedröhn der Trommeln. Ich wollte dem Gott der Unterwelt eine Opfergabe darbringen, aber Michael sagte, das sei eine Bitte um Fruchtbarkeit, also boxte ich ihn in den Bauch und teilte Karamell–bonbons mit der Anführerin der Konföderierten Drachenstämme des Orion.

Der Tod fand an mir Gefallen, darum durfte ich ihn nicht mit nach Hause nehmen.

Den Krieger durfte ich leider auch nicht behalten.

Es war lebensbejahend, fröhlich und laut. Die Gebieter der Wolken zeigten sich uns gewogen.

Zum Ausklang des Abends wurden macaroni cheese verzehrt und real ale getrunken in einem gemütlichen gay pub* in Calton Hill. Sie verschenken aus purer Freude am Leben Kondome und Gleitmittel. Ich habe nicht alles mitgehen lassen. Ehrlich nicht :)
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*macaroni cheese, real ale, gay pub – absolutely, diese Schreibweise stimmt mit den reformierten Rechtschreib–regeln überein. Was heißt hier, lüge doch nicht so dreist? Eine Unverschämtheit!

17 Gedanken zu “Das Lichtfest

  1. Sorry für den Doppelpost, aber ich möchte schnell etwas korrigieren.
    Ich habe mich bei der typographischen Länge vertan. Bindestriche werden auch als Trennstriche verwendet und haben somit die gleiche Länge. Der Unterschied besteht bei den Bindestrichen und den Gedankenstrichen.
    Ändert aber an sich nichts hinsichtlich der Formatierung bzw. eben bei der verschiedenen Seitenansicht der Seite/des Fensters.

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    • Haben Sie Alexander Trocchi gelesen? Nach seinem Roman „Wasserläufe“ wurde der Film „Young Adam“ gedreht. Das Buch ist wesentlich besser als die Verfilmung. Edinburgh sieht teilweise noch genauso aus. Graue Häuser, Türme, Erker. Eine seeehr große Altstadt. Daran habe ich gedacht :)

      Kein Problem, Dominik! Ich freue mich immer auf kluge denkende Menschen.

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    • Nein, habe ich nicht gelesen. Und den Film kenne ich auch nicht. Aber genial, dass eine Altstadt noch in ihrer Größe und Schönheit erhalten ist. Ich selbst bin immer gerne in Altstädten, denn nicht nur, dass sie mich einfach ansprechen, sondern man findet auch häufig kleine, nette Läden und Cafés und dergleichen :-)

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    • Gibt’s Lieblingsaltstädte?
      Edinburgh, New Orleans („Midnight in the Garden of Good and Evil“ – auch in diesem Fall ist der Roman besser als der Film), Samarkand/Buchara, Jerusalem sind meine.

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    • Ich bin total von Japan begeistert und daher sind so ziemlich sämtliche Orte in Japan geplant – denn ich war leider noch nie dort.

      Aber in welchen in schon gewesen bin und ich auch oben auf eine Liste setzen würde, wären Paris und Prag (wenn es aber um Orte hinsichtlich Landschaft geht, dann wären das Küstengebiete allgemein; z. B. die deutsche Nord- und Ostsee, Südnorwegen, usw.).

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    • Ich stelle mir Japans Altstädte ziemlich modern vor. Moderne Altstädte :) Aber ich kenne das Land fast ausschließlich aus der Geschichte oder irgendwelchen TV-Berichten.
      Und ich schließe mich Ihrer/Deiner (?) Begeisterung für das Meer an.

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    • „Du“ ist vollkommen in Ordnung ;-)

      Es gibt reichlich Städte, die noch immer unangetastete Stellen haben – um es mal so auszudrücken. Einiges wurde natürlich durch den Krieg zuerstört und dann wieder aufgebaut (wobei das in vielen Ländern ja der Fall ist und somit nicht tatsächlich alt ist^^). Kyôto ist natürlich die wohl bekannteste Stadt mit reichlich Altstadt-Flair.

      Aber ja, das Meer ist einfach wunderbar. Ich liebe steife Brisen und gemäßigt knackige Kälte, ohne dass einem die Zehen abfrieren :-)

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  2. Liest sich und sieht total interessant aus^^ Wo war das denn?

    Und eine Sache kann ich mir nicht verkneifen (sry, typisch Germanist^^): Die Schreibweisen mögen zwar korrekt sein, aber es ist nicht „Rechtschreib-regeln“, sondern einfach „Rechtschreibregeln“ ;-)

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    • Halloween in Edinburgh :)

      Das ist ein Trennstrich, kein Schreibfehler. Warum haben Sie „Feen–hügel“ und „Karamell–bonbons“ nicht gestört?

      LG
      Linda

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    • Ah, das ist ja cool. Sieht nach Altstadt oder so aus. Auf jeden Fall echt schön.

      Ja, das ist ein Trennstrich^^ Aber wenn man es mit Trennstrich schriebe, dann auch mit anschließendem Großbuchstaben. Aber es gibt keinen Grund dafür. Es sind Komposita und werden einfach zusammengeschrieben. Aber momentan scheint das eine Art Trend zu sein, denn ich sehe das immer häufiger :-)
      Und Feenhügel und Karamellbonbons habe ich einfach nicht noch einmal aufgezählt.

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    • Ist tatsächlich fast die Altstadt. Oder so :)

      Do-mi-nik**,
      ich möch-te mich für Ihre Groß-zü-gig-keit und Fein-ge-fühl [Fe-en-hü-gel, Ka-ra-mell-bon-bon, Recht-schreib-re-gel] be-dan-ken, aber zweif-le ge-ra-de ge-wal-tig da-ran, dass Sie wirk-lich Ger-ma-nis-tik stu-die-ren.
      Hören Sie auf „^^“ zu verwenden! Sie studieren doch, würden sich gerne irgendwann Akademiker nennen dürfen. Kaufen Sie sich „Deutsche Grammatik“ aus dem Jahre 2016. Lesen Sie das Buch, damit Sie sich in der Zukunft möglichst seltener blamieren.
      Ich glaube an Sie!
      LG
      Linda (Sprachwissenschaftlerin mit zwei Hochschulabschlüssen)
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      ^^Trennstrich (ausschließlich am Zeilenende verwendet) – Sie sollten unbedingt den Terminus „Trennstrich“ nachschlagen. Es gibt einen Riesen-Unterschied zwischen „Bindestrich“ und „Trennstrich“. „Riesen-Unterschied“ ist ein wunderbares Beispiel für den Bindestrich (Großschreibung, wie Sie sehen). „Feen–hügel“, „Karamell–bonbon“ und „Rechtschreib-regel“ sind dagegen Paradebeispiele für den Trennstrich.
      **Ist Ihr Vorname ein Kompositum, Do-Mi-Nik? Schalten Sie das Gehirn an! Einen Grund gibt es immer. Warum der Trennstrich (ausgerechnet bei diesen drei Wörtern)?

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    • „oder so“? :D Ok, naja, jedenfalls durchaus ansprechend.

      „^^“ ist wie ein Smiley ;-)

      Und ich kenne den Unterschied, aber ich glaube hier liegt offenbar ein Problem bei der Formatierung der Seite vor. Ich hatte die Seite gerade in Vollbildmodus und da sah es aus wie ein Trennstrich. Aber wenn man es halbiert (arbeite oft mit zwei halbierten Seiten) steht „Recht“ und „schreibung“ nebenenander und mit einem Strich getrennt; gerne mal selbst ausprobieren und die Größe des Fensters verändern (und ob es ein Binde- oder Trennstrich ist kann man nicht sagen, da die typographische Unterscheidung nach Länge bei wordpress und bei vielen anderen Seiten nicht gegeben ist).
      Hat also nichts mit Blamage zu tun, sondern mit den unzureichenden Mitteln seitens WordPress. Oder Sie haben das Wort selbst getrennt, aber dann würde ich das nie wieder machen, denn vielleicht sieht es auf Ihrem Bildschirm passend aus, aber nicht unbedingt auf einen anderen.

      LG
      Dominik :-)

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