Zärtlichkeit ist,

wenn Du in der Badewanne sitzt und Deine Knie aus dem Wasser herausragen, so rund, glatt und schön, aber ich dabei keine Sekunde lang daran denke, Deine Beine zu öffnen, über Dich zu steigen und Dich zu nehmen, zuerst hart und heftig, bis Du Deine Lust laut in die Welt hinausschreist und dann sinnlich und erwartungsvoll, bis Du leise in mein Ohr stöhnst, sondern einfach nur daran, wie gerne ich diese Knie umarmen und mit meinen Küssen bedecken würde. © Mike

Three Months

Die Zeit rennt! Unsere Tochter Sólveig ist heute drei Monate alt geworden. Sie sieht aus wie ihr Vater. Sie hat schöne Lippen, lange dichte Wimpern und große Augen, die so kobaltblau sind wie sommerliche Kornblumen.

Sie ist sehr pflegeleicht und weint nur selten. Sie ist ein gesprächiges Baby. Sie summt, jauchzt, gurgelt und quietscht. Wenn sie nicht kichert, dann wundert sie sich. Sie staunt über alles: über unbekannte Menschen, Tiere und Musik. Sie erkennt uns, erwidert unseren Blick und schenkt uns ihr strahlendes Lächeln. Ihr Vater ist in sie vernarrt.

Inzwischen ballt sie ihre Hände nicht mehr zu Fäustchen. Sie winkt und hampelt mit den Armen. Sie strampelt kräftig mit den Beinen. Wenn sie auf dem Bauch liegt und neue Geräusche vernimmt, versucht sie ihren Kopf und ihre Schultern vom Boden zu heben.

Ich und ihr Taufpate Aiden sprechen mit ihr deutsch. Michael und unsere Kinder unterhalten sich mit ihr auf Englisch. Der Chupacabra im Katzenpelz schnurrt vergnügt.

Könnte man glücklicher sein?