Die Keramikhochzeit

L.: Warum starrst du mich an? Kann ich dir irgendwie helfen?

M.: Schon. Könnten wir es wiederholen? Bitte.

L.: Was denn wiederholen?

M.: Diese schöne Sache mit Beben, Zittern, Sich Winden, Sich Schütteln, Quieken und Winseln.

L.: Oi. Ich habe einen Romantiker geheiratet.

Hört sich stark nach der medizinischen Definition des weiblichen Orgasmus an. Muss ich sofort aufschreiben 🤣

Über Wünsche und Wunder

L.: Was willst du zum Geburtstag?

M.: Mach dir bloß keine Gedanken. Das Übliche: Borszcz, Frikadellen mit Kartoffelpüree, ein paar Blowjobs.

L.: Gleichzeitig?

M.: Abwechselnd. Geichzeitig wäre es zu überwältigend. Denk doch bitte einmal im Jahr an den alten Mann.

Ich weiß auch nicht, was aus dem 16-Jährigen geworden ist, der mich vor 26 Jahren am Tore meines Elternhauses aufgesammelt hat. Wunder geschehen…

Scheidung oder Kind

Was kommt nach der Quarantäne: Scheidung oder Kind?

Ich beantworte die Frage sofort: Wir lassen uns nicht scheiden, aber – verdammt! – ich habe nicht aufgepasst und mein Mann ist schwanger geworden. Mit dem Gedanken, man müsse den Souterrain unseres Hauses optimieren.

Die Antwort auf die Frage „Zankt ihr euch? Langweilst du dich nicht?“ lautet simpel: Macht ihr Witze? Wir sind gleichberechtigte Geschäftspartner. Wir haben sechs gemeinsame Kinder. Ich wohne über einer Baustelle. Ich habe keine Zeit dafür.

Die Kinder haben sich natürlich infernalisch darauf gefreut, Papa zu helfen.

***

L.: Deine Kinder haben bereits damit angefangen… Tue mir bitte einen Gefallen: Reiße das Haus nicht bis auf die Grundmauern ab. Du bist kein Statiker. Erwische keine tragende Wand.

M.: Ich habe mich mit Swjatoslaw beraten.

L.: Slawa ist auch kein Statiker.

M.: Ausgebildeter Bauingenieur. Dreizehn Jahre bei der Bundeswehr. Seit wann zweifelst du an Slawa? Sonst grunzt du doch wollüstig, wenn du seinen Namen hörst.

L.: Ich grunze nicht wollüstig, ich seufze sehnsüchtig. Aua! Finger weg. Er verkörpert alles, was ich an einem Mann liebe: wolgadeutsch, katholisch, außergewöhnlich intelligent; brillanter Verstand, Sinn für die Familie, Offizier der Bundeswehr; blaue Augen, athletischer Körperbau, groß. Hach. Ein Traum. Ich habe übrigens vor ein paar Tagen geträumt, dass ich mit ihm verheiratet bin. Aua! Barbar.

M.: Dass er bald 45 Jahre alt wird, weißt du?

L.: Echt? Selbstverständlich! Ein wunderbares Alter für einen Mann. Aua.

M.: Ich bin ein alter Sack mit Erektionsproblemen und er ist ein Mann in seinen besten Jahren. Verstehe ich dich richtig?

L.: Ja.

M.: Komm her.

L.: Nö.

M.: Hab keine Angst.

L.: Ich habe keine Angst vor dir.

M.: Dann komm zu mir, du gemeiner feiger Zwerg.

L.: Nö, ich muss weg. Hab‘ einen Termin. Liebst du mich trotzdem?

M.: Nein. Warum denn?

L.: Unverschämt.

Ich glaube, ich werde mich heute im Badezimmer verbarrikadieren. Ich habe ein cooles Badezimmer. Wenn ich die richtige Tastenkombination rauskriege, fliege ich bestimmt damit ins Aal 🙃 Gut – ins All.

***

M.: DER Aal, du Dumpfbacke.

L.: Klappe.

Letzter Tag 🥳

Noch sechs Stunden meines Lebens, die ich witzlos und sinnlos vergeude, dann bin ich frei.

Warum manche Leute denken, dass ihre Kinder ein passendes Thema für eine Teambesprechung ist, bleibt mir ein Rätsel.

* * *

Nach 13:00 Uhr fahre ich zum Büro und G. kocht für mich. Ist das kein Grund zur Freude?

Aber ohne T

L.: Wie seid ihr auf den Namen für eure Tochter gekommen?

XX: Wir haben diesen Film geguckt und da war dieses intelligente Mädchen.

L.: „Mathilda“???

XX: Ja, aber ohne T.

Das ist alles, was man über die Frau wissen muss, die ab Montag meinen Job übernimmt 😉

Über Glaubwürdigkeit

Wir wurden hier verschutzmaulkorbt. Wäre allmählich an der Zeit 🤣

Reist man nach Schottland ein, muss man nicht mehr in Quarantäne. Hört sich vernünftig an.

Ab Montag beabsichtige ich, jeden Tag zum Büro zu fahren, um den Mitarbeitern die Körpertemperatur zu messen. Ja, ja, bei Nate natürlich rektal.

Pläne für ein WE

L.: Guck.

M.: Wohin genau soll ich gucken?

L.: Die Zeitung siehst du, oder?

M.: Ja, ich sehe die Zeitung, Frau. Man kann es auch anders ausdrucken. Lies bitte diesen Artikel, z.B.. Worum geht es?

L.: Jeder 6. Mann über 60 hat Probleme mit seiner Erektion. Deine Alterskohorte. Seufze doch nicht.

M.: „Kohorte dich ins Knie, mein Pfirsich.“, hättest du zu mir gesagt, hätte ich mir einen solchen Scherz erlaubt.

L.: Würde ich nie tun.

M: Dann hättest du mich wahrscheinlich verprügelt, aber ich bin nicht so. Ich vergebe dir.

L.: Ihr seid großzügig wie eine Blumenwiese, mein Gebieter. Was?

M.: Vielleicht koche ich sogar für dich.

L.: Und nach dem Essen armageddonen wir ein wenig.

M.: Und apokalypsen sehr viel.

L.: Und sodom gomorrhen.

M.: Wir wollen es nicht übertreiben. Nimm Rücksicht auf meine Alterskohorte.

So schnell schmiedet man Pläne fürs Wochenende 😉

Über unverschämte Kerle

und himmlische Wesen

L.: Belaste mich nicht. Ich bin empfindlich.

M.: Dann setz dich auf mich.

L.: Pfui. Verdorbtes Ferkel.

M.: Wo willst du denn jetzt hin?!

L.: Ich bin ein Bild Gottes. Ich lass‘ mich nicht besudeln.

M.: Du bist eine doofe Thusnelda, meine Liebe. Hast du mir die Zunge rausgestreckt?

Unverschämt, oder?

Über aufmunternde Gedanken

M.: Was?

L.: Nichts. Ich will nicht zur Stiftung gehen. Ich will die Fressen nicht mehr sehen.

M.: Noch acht Tage. Halte durch. Denk an etwas Erbauliches. Denk an Daniel. Siehst du. Schon wieherst du. Verschwinde gefälligst aus meinem Schlafzimmer.

Der Tag ist gerettet 🍸

Intimbesprechung*

L.: Der Tag hat gut angefangen. Ich habe zufällig die Liebe meines Lebens in der Stadt getroffen.

N.: Deinen Ehemann?

L.: Wen? Den doch nicht. Daniel. Nach der Arbeit gehen wir spazieren. Vielleicht kaufe ich ihm ein Eis.

N.: Hauptsache, er steigt nicht wehrlos in dein Auto ein.

L.: Ha-ha. Du bist witzig.

N.: Darf ich dich was fragen?

L.: Habe ich eine Wahl?

N.: Nein. Ist Daniel nicht Michaels Cousin?

L.: Vielleicht. Worauf willst du hinaus?

N.: Du sagst doch immer, dass ich dich nicht lustvoll anglotzen solle.

G.: Das ist ein… beeindruckendes Kleid. Schön siehst du aus.

L.: Danke!

N.: Musst du nicht arbeiten, Mann?

L.: Sei nett zu deinen Mitmenschen, Schwiegerschwager.

N.: Ich denke nicht an Sex.

L.: Das ist eine vernünftige Einstellung. Das hier ist eine neutrale Zone. Siehst du? Neutral. Geschlechtslos.

N.: Aha. Zieh dir bitte einen Kartoffelsack über. Ich befürchte, dass das trotzdem nicht klappen wird. Ich denke nicht an Sex.

L.: Und unter dem Kartoffelsack werde ich nur mein verführerischstes Lächeln tragen.

G.: Jetzt denke ich an Sex.

L.: Musst du nicht arbeiten, Mann? Was du für perverse Fantasien hast… Erzähl mir mehr.

N.: Siehst du, was du anrichtest? Noch vor einem Monat war er ein intelligenter, kompetenter, gebildeter Kollege. Jetzt denkt er während der Arbeit an Sex.

„Ich bin so wunderschön. Und ich muss darunter leiden.“, sagt meine Tochter beim Blick in den Spiegel. Ich kann es nachvollziehen. Life is pain 😇

* Teambesprechung 🤣 Selbstverständlich war ich das. Gestern haben wir z.B. ein Paket mit der Aufschrift „Nicht betasten. Empfindlich.“ erhalten. Was habe ich mich gefreut. Belasten ist ein unspektakuläres Verb.

Über Tugend und Nachsicht

M.: Wir haben noch 15 Minuten. Wie wär’s?

L.: Ach, übertreib’s nicht. Wart 12 Minuten ab und leg dann los. Weck mich nicht auf. Schatz? Liebling? Bist du fertig? Wo gehst du hin?

* * *

M.: Was gibt’s zu grinsen?

L.: Ich glaube, dass mein Mann mich verlassen hat.

M.: Ich gratuliere.

L.: Danke. Ich glaube, dass ich einem seiner Mitarbeiter gefalle.

M.: Nate?

L.: Nate is my family. Aber das war Nate, der gesagt hat: „Breathe, pal. She’s married to the big boss.“ Be proud.

M.: Worauf denn?

L.: Du hast eine bezaubernde Frau.

M.: Ich weiß nicht, von wem du sprichst. Meine Frau ist gemein.

L.: Bezaubernd gemein.

M.: Wolltest du was Bestimmtes?

L.: Yes. Today is the Tropical Cocktails Day and the National Chocolate Pudding Day. Wait. That’s interesting. National Food Fuck Day.

M.: What???

L.: Sorry. Food Truck Day. I was confused. Ich habe mir gerade vorgestellt, wie ich es den Jungs mitteile. Wir haben hier ohne dich tüchtig gefeiert. Was ich für Bilder im Kopf habe. Wer wohl mitgemacht hätte.

M.: Du bist so krank. Musst du nicht irgendwo die Welt verbessern? Geh bitte.

L.: Grobian. Finde bitte raus, wem ich gefalle.

M.: Geh.

Was ich alles ertrage 😇

Über schöne Tage

Du merkst, dass der Tag schön angelaufen ist, wenn du eine E-Mail an das Sekretariat schickst:

„Guten Morgen Frau XX,

anbei übersende ich Ihnen meinen Heiratsantrag.“

Mein Mann denkt naiv, dass ich bloß urlaubsreif bin 🤣

* * *

N.: Was?

L.: Ich habe gerade Sein Geschlecht war rot angelaufen gelesen.

N.: Statt Sein Gesicht war rot angelaufen?

L.: Ja 🤣

N.: Sieht dir ähnlich. Es ist nicht einmal acht Uhr. Echt.

L.: Klappe.

* * *

Heute ist der Tag der geheimen Botschaften. Holt den Schampus und lasst das Geschlecht rot anlaufen.

Über die Logik

Mils: Schlaft ihr?

L.: Ja, tief und fest.

Mils: Wie kannst du aber sprechen, wenn du schläfst?

M.: Was möchtest du denn?

Mils: Ich möchte mit Mama kuscheln.

M.: Wir haben zwei Tage Zeit zum Kuscheln gehabt.

Mils: Mama, willst du mit mir in meinem Schlafzimmer kuscheln?

M.: Geez, Mili, du wirst bald neun.

Mils: Na und? Du wirst bald 42 und schläfst in Mamas Bett.

Wo sie Recht hat 😉

Bonjour

Meine Noch-Chefin und ich haben uns heute über die veraltete deutsche Sprache unterhalten. Wundert euch nicht, wenn ihr beim Anrufen in den Genuss kommt, extatisch meiner Stimme zu lauschen.

Ja, ja, ich habe eine neue Ansage für die Mailbox aufgezeichnet:

„Bonjour. Ich bin im Boudoir und mache die Toilette. Hinterlasst eine Message.“

Über den französischen Akzent solltet ihr euch auch nicht ärgern.

Schließt euch mir an. Ein Toast auf Französisch!

Über geduldige Ehefrauen

Spätestens in einem Monat bin ich arbeitslos. Ich habe ambivalente Gefühle: einerseits helfe ich gerne, andererseits habe ich zufällig erfahren, dass die Stiftung ohne meine Kenntnis 6.000 Pfund an mir verdient hat. Ist das nicht großartig?

Ich würde glatt mit dem Schicksal hadern, hätte ich nicht einen verständnisvollen, einfühlsamen Ehemann, der mich prompt beruhigt hat:

„Scheiß drauf, Baby. Für dich gibt es immer einen warmen Platz unter meinem Schreibtisch.“

Nach diesen überwältigend aufmunternden Worten wollte er mich trösten. Ein- oder zweimal.

Ich bin so eine geduldige herzensgute Ehefrau. Eine andere hätte ihn längst im Garten verbuddelt.

Über das schlimme Schicksal

L.: Today ist the Cherry Tart Day and the Fudge Day. Wir müssen feiern. Wenn es so weiter geht, verwandle ich mich auch ohne Michaels Hilfe in einen Kartoffelkloß.

N.: Today is the Fresh Veggies Day and the National Vinegar Day as well.

L.: Halt die Klappe. Ich backe einen Kirschkuchen und bereite Karamellbonbons zu, du kriegst einen Salat und ein Gläschen Essig.

N.: Ich lese gerade: Today is the Wish Fulfillment Day.

L.: Ach, jetzt plötzlich.

Auf all die schönen Wünsche! 🥂

Eine Kontaktanzeige

L.: Nate hat eine nette Geschichte über dich erzählt.

M.: Was denn für eine Geschichte?

L.: Über Erregung öffentlichen Ärgerniss.

M.: Verstehe ich nicht.

L.: Ein Hut auf dem Kopf, sonst nichts an dem Leib.

M.: Oi. Das war vor 13 Jahren. Wie lange wirst du es mir noch vorwerfen. Außerdem ist das keine Erregung öffentlicher Ärgernis.

L.: Nein?

M.: Nein! Das ist ein Akt zivilen Ungehorsams.

L.: Wogegen hättest du protestieren können?

M.: Gegen deine Willkür und Unterdrückung.

L.: Klar.

M.: Ich erzähle dir auch einen Witz.

L.: Muss das sein?

M.: Unbedingt. Treffen sich zwei Kumpels… Der Anfang ist wirklich zu witzig. Treffen sich zwei Kumpels… Hör auf! Treffen sich zwei Kumpels… Frau, du bist doof.

L.: Ich bin jetzt ernsthaft. Erzähl.

M.: Treffen sich zwei Kumpels, berichtet einer dem anderen: „Ich habe gestern eine Grube im Garten gegraben und einen Schatz gefunden. Ich wollte zu meiner Frau rennen und ihr von unserem Glück erzählen, dann wusste ich plötzlich, warum ich die Grube in erster Linie gegraben habe.“

L.: Du bist ein Idiot. Gefällt dir die schöne Weide hinter dem Haus?

M.: Ich schlafe einfach in meinem Schlafzimmer.

L.: Ach, keine Umstände. Ich brauche erst mal eine Schaufel.

Wer möchte eine reiche einsame Frau kennen lernen?

Über die Klassifikation des Lachens

L.: (griesgrämig) Morgen. Warum lachst du?

N.: Ich will dir einen Witz erzählen.

L.: Jaaa… Normalerweise läuft es so ab, Nathaniel, dass man zuerst den Witz erzählt und erst dann lacht.

N: Ich weiß.

L.: Na? Erzähl.

N.: Treffen sich zwei Kumpels… Warum lachst du denn jetzt?

L.: Entschuldige. Der Anfang war einfach sehr witzig. Go ahead.

N.: Es treffen sich zwei Kumpels… Hallo?! Schluss mit Gackern.

L.: Das ist kein Gackern. Das ist vielmehr ein sanftes Wiehern.

N.: Das ist kein sanftes Wiehern. Das ist vielmehr Woody Woodpecker.

L.: Unverschämt. Mein Lachen hört sich wie eine bezaubernde Melodie der Glöckchen im frühen Sommer kurz nach einem Regen beim Sonnenaufgang an.

N.: Äh…

L.: Idiot! Also: Es treffen sich zwei Kumpels…

N.: Sagt einer zu dem anderen: „Du, ich habe von den Bullen wieder einen Strafzettel erhalten. Ich wollte bloß den Müll rausbringen. Ich habe meinen Passierschein, meinen Personalausweis, die Maske dabei gehabt. Alles. – „Aber wie haben sie die Strafe begründet?“ – „Mann, zieh dir eine Unterhose an!“, haben sie verlangt.

L.: Ich gehe. Echt. 🤣

Happy Black Cow Day!

You need

* highball glass

* crushed ice

* 2 oz Coffee Liqueur

* 2 oz milk

* Coke to fill

Stir gently, drink and throw up. That can’t taste, can it?

Well, I’ll drink a Long Island iced tea and embrace a real black cow. I just have to find one.

Übers Warten

Ich starte regelmäßig in ein neues würdevolles Leben und meine Kollegen unterstützen mich dabei. So habe ich z.B. heute beim Betreten der Küche im Büro eine schöne niveauvolle Konversation über die Wiedereröffnung eines florentinischen Museums mitgehört.

G.: Aber an der Eingangstür messen sie allen die Körpertemperatur.

N.: Ja, rektal.

Süß. Nate, mein Engelchen.

Ich habe nicht resigniert, nein. Ich habe einfach gesagt: „Today is the National Sex Day, you pussies! Who wants to celebrate with me?“

Jetzt sitze ich nackt im Schrank und warte gespannt.

Über die letzten Blumen

Papa und ich sind im Garten gewesen und haben die letzten Blümchen… ausgesetzt 🤣

– Sole, 4 Jahre alt, passionierte Blumenaussetzerin

* * *

Setzt ihr auch eure Blumen aus? I know you do. Rude.

Schmatz, schmatz

S.: Eine Kuh macht muh.

L.: Und ein Ferkel?

S.: Ein Ferkel macht oink.

L.: Und eine Katze?

S.: Eine Katze macht miau.

M.: Und was macht eine Mücke?

L.: Echt?

S.: Schmatz, schmatz 🤣🤣🤣

Happy Turtle Races Day! Stay cool and feed a midge.

A Wonderfull Day

Today is the International Spoiler Day. Stop reading, if you don’t want to be spoiled.

Boys and I are going to celebrate the National Moonshine Day, the National Cognac Day and the National Cheese Day at the office. None of us is an American, right.

Russian borszcz, Russian Olivier Salad and Russian herring under a fur coat sound pretty American to me. I also stole a bottle of insanely expensive Russian vodka from my husband, who at least was born in Texas, but he’s staying with his kids at home 🤣

And now, go and hug your cat. It’s the National Hug Your Cat Day 😼

International Whores Day

Sehr geehrte Damen und Herren, Mädels und Jungs, Huren und Hurenböcke,

hiermit gratuliere ich Ihnen herzlich zum Internationalen Hurentag. Bleiben Sie gesund, halten Sie den 2-Meter-Abstand und vergessen Sie nicht das Kondom.

Über die Völlerei

Kleiner Kater besteht neuerdings darauf, zusammen mit mir auf die Waage zu steigen.

Was soll ich sagen? Er hat zugenommen.

Über Kultiviertheit

L.: Mili, du schmatzt.

M.: Na und? Manchmal grunze ich. Und mampfe. Und matsche. Das Essen schmeckt dann besser. Wenn wir mit Papa essen, dürfen wir das.

L.: Natürlich dürft ihr das. Es ist unhöflich.

M.: Gar nicht. In Japan schmatzen alle am Tisch. Ich bin Japanerin.

L.: Nein, bist du nicht.

M.: Aber ich bin kultiviert. Weißt du überhaupt, wie man das Wort buchstabiert?

L.: Kläre mich auf.

M.: (über das ganze Gesicht strahlend) C, o, o, l, t, i, v, i, e, r, t. So. Cooltiviert.

L.: Hat das Papa erzählt?

M.: Sag‘ ich nicht, sonst jagst du ihn wieder durch den Garten.

Ich cooltiviere ihm gleich eins auf die Rübe.

Über Schmetterlinge im Bauch

… und Scheiße im Kopf

Meine ehemalige Chefin vom Migrationsdienst ist verliebt.

Sie: Hochschulabschluss, gut bezahlter Job, eigene Wohnung, wacher Geist, 3 Sprachen.

Er: Grundschule, arbeitslos, soziale Wohnung, bilaterale Störung, Probleme mit Aggressivität, kaum vorhandene englische Sprachkentnisse.

Sie sind verknallt, gehen Händchen haltend im Wald spazieren. Er schlürft Champagner aus ihrem Bauchnabel. Sie schwebt im siebten Himmel. Hach, ist die Liebe nicht wunderschön? 🤣

Über aktuelle Integrationspolitik

… des Verfalls

L.: Wann wollen wir uns treffen?

D.: Um 18:30 Uhr?

L.: Echt? Nimm Rücksicht auf mein fortgeschrittenes Alter.

D.: Besser um 19:00 Uhr.

L.: T-Shirt und Schlabberhose. Ich werde mich nicht aufrüschen.

D.: Schlabberhose ist super.

L.: Erwarte nicht, dass ich mir die Haare wasche.

D.: Kein Problem. Mach‘ ich nicht mehr. Sag was Schönes.

L.: Endlich hörst du auf mich. Ich schlag‘ vor, wir hören auf zu duschen und benutzen kein Deo.

D.: Deo? Kenn‘ ich nicht.

L.: Gut. Rasier dir den Bart ab! Siehst wie ein Talib aus.

D.: Ich lieb‘ dich auch. Lass dich überraschen.

L.: Das ist kein Date!

Ich hab‘ ein Date. Kinda. 🤫

Über die Blumen des Lebens

Wer kennt das nicht: Quarantäne, Maulkörbe, Panikmache, Lügen, Dummheit und Kadavergehorsam… Du kommst aus dem Büro nach Hause. Und sie erwarten dich schon vor dem Tor – die Blumen des Lebens.

Sie freuen sich aufrichtig. Sie lachen. Sie toben. Die Augen glänzen. Dann umarmen sie dich, busseln dich ab und schreien laut begeistert durcheinander:

Mama, Mama, du brauchst gar nicht mehr nach Hause zu kommen. Du kannst jeden Tag zur Arbeit fahren. Wir bleiben bei Papa.

Hach, meine kleinen Monster. Ob sie wissen, dass es morgen ganz bestimmt keinen Schokomilchkocktail und Zitronnenkuchen zum Frühstück gibt 🤣

* * *

T9 schlägt vor, busseln durch buddeln zu ersetzen. Arschloch.

Hosianna in der Höhe!

Halleluja, Volk! Lasst uns jubilieren.

Setzt den Maulkorb ab. Sperrt die Lauscher auf. Stülpt euch ein geflicktes Gummi auf den Kopf.

Deutsche Puffs eröffnen wieder ihre Löcher, denn beim Ficken mit wildfremden Gestalten kann man sich nicht infizieren. Und immer daran denken, und immer daran denken: schön den Zwei-Meter-Abstand wahren.

Eure stets besorgte

Schwester L.

Über Pillen

Zwielicht. Schlafzimmer. Eine wispernde Stimme.

„Schatz, weißt du, es gibt doch diese Pille?..“

„Was denn für eine Pille?!“

„Dann kannst du jede Nacht, zwei- bis dreimal…“

„Eine Beruhigungspille?“ 🤣

Über Aufstände im Süden

M.: Frau, du hast doch Medizin studiert.

L.: Übertreib’s nicht. Nach vier Semestern habe ich das Studium hingeschmissen.

M.: Ich glaube fest daran, dass du mir trotzdem behilflich sein kann. Also: Wenn plötzlich da unten eine Schwellung auftritt…

L.: … nehme ich eine Lobotomie an dir vor.

M.: Das machst du bereits regelmäßig mit deinen Launen.

L.: Weißt du was? Ruf meinen Bruder an und frag ihn. Immerhin hat er habilitiert. Er ist Chirurg. Er wird jede Schwellung entfernen, die dir Unwohlsein bereitet.

M.: Ach schau mal. Hat sich erledigt.

Die Nächstenliebe bewirkt wahre Wunder 😜

Über sumsi mit pO

Ich bin neuerdings (seit gestern) sehr optimistisch und glaube an alles.

Ich habe z.B. gerade eben

eine hausgemachte Linsensuppe mit eineM Knacker

gelesen und mich sehr für die alten Knacker gefreut.

Ein klandestiner Grundgedanke

Die meisten Menschen brauchen keine Freiheit. Sie wissen nicht, was mit ihr anzufangen ist.

* * *

Manchmal reicht ein Satz, um aus dem Quark zu kommen.

אני אוהבת אותך ,מייקל

Zwei Fragen

1. Kleiner Kater ist Dissident. Er terrorisiert die Gegend und weigert sich vehement, einen Schutzmaulkorb zu tragen. Soll ich ihn in eine Psychiatrie einweisen lassen? Mein Bruder sagt, in Sachsen gebe es freie Plätze.

2. Habt ihr euch alle bereits verschutzmaulkorbt?

Neue schöne Coronawelt

1. Spätestens ab dem 8. Mai (Was waren wir naiv, damals: vor ein paar Tagen.) wird in Deutschland bundesweit die Schutzmaskenpflicht eingeführt.

Nahverkehr + Einkauf = (eventuell unter Umständen) sinnvoll

2. In den USA wird es für die zweite Legislaturperiode (leider) keine Überraschungen geben.

Der Satz des Tages

Wenn Arbeitnehmer mindestens 0,5 Kinder auf der Lohnsteuerkarte eingetragen haben, beträgt der Satz des Kurzarbeitergeldes 67 Prozent.

* * *

Im Mai wird wohl auch alles stillstehen.

Ich habe hier seit drei Tagen einen schwachen Moment, aber es geht sicherlich vorbei.

Über Schweinebacken

Diese hinterhältige Schweinebacke, die ich meinen Ehegatten nenne, hat mich verführt. Ich bin eingeschlafen*. Er ist zur Arbeit gefahren. Das hätte MEIN Tag im Büro sein sollen 😤 Warum passe ich auf SEINE Kinder auf? So eine Gemeinheit.

Nun, erst mal das Frühstück 🍸 Dann ein Nickerchen 🥱

__________

*Danach oder währenddessen? hat Nate getextet. Echt, Mann 🤣 Natürlich davor.

Über anspruchsvolle Mitmenschen

M.: Früchtetee oder heißen Kakao?

Sole: Weder noch. Saft.

M.: Orangensaft oder Apfelsaft?

S.: Weder noch.

M.: Tomatensaft oder Karottensaft?

S.: Weder noch.

M.: Sols, drop it.

S.: Very well. Traubensaft.

M.: Bitte.

S.: Den will ich aber nicht.

M.: Willst du mich fertig machen?

S. (unschuldig): Ich will keinen weißen Traubensaft. Ich will den roten.

M.: Frau, sprich mit deinem Kind.

Ich begreife nicht, was er meint. Das Kind weiß doch ganz genau, was es will 🍇

04.05.

Was für eine wunderbare Inszenierung: Stundenlanges Warten auf das evidente Statement.

Über tüchtige Helfer

L.: Na komm, hilf mir.

Eli: No, I’m helping Daddy already.

L.: Was macht denn dein Vater?

E.: He’s sleeping on the couch.

🤣 I adore my husband’s kids.

Der Lenz ist da

die Grenzdebilen wachen aus dem Winterschlaf auf.

* * *

Die Zahl der Neuinfizierten wird ab jetzt steigen. Ja, habe mich wieder mit dem Bruder und seiner Frau unterhalten.

Es wird wärmer. Die Herden der Verblödeten weiden überall dort, wo es verboten ist. Mit Kind und Kegel genießt man das Wetter in diesen unbekümmerten Zeiten. Die Schwärme der Säufer aller Völker lassen sich auf den Treppen vor den Häusern nieder und trinken sorgenlos ein Bierchen oder zehn und produzieren literweise Speichel, mit dem sie die Stufen dekorieren. Frohlockend ziehen die Kids durch die Straßen. Hach, herrlich 😱

Was ich sagen wollte: wenn ihr zu der Risikogruppe gehört, legt euch eine Schutzmaske zu. Lasst euch nicht wegen der Dummheit der Anderen anstecken.

Die Töchter meines Mannes

Mili, 8: Ich wollte mit euch kuscheln. Warum ist die Tür wieder abgeschlossen? Habt ihr Sex gehabt?

M: Mils, du kannst nicht solche Fragen stellen. Das ist unverschämt und unhöflich.

M.: In Ordnung, Papa. Habt ihr – bitte schön – wieder Sex gehabt?

* * *

Sole, 3: Daddy, where is breakfast?

M.: Wait. I steal a kiss from Mummy, then we are going to make breakfast. Wanna help me?

S.: No, but I wanna hug Mummy.

Ich schlackere halt mit den Ohren auf meinem Weg zum Auto und bedaure den armen Vater. Ich verbringe den heutigen Tag produktiv mit Markus, Slava, Nate und Charles im Büro. Er muss den Erzieher, Klassenlehrer, Versorger und Aufklärer spielen. Ist das Leben nicht immer für eine Überraschung gut? 😉

Keep cool and eat an apple!

Wichtige Ansage

Im Abwasser wurden die Koronaviren nachgewiesen. Liebe Herren, wirkt bitte mit!

Bindet euren Penis zu einem Seemannsknoten. Schiebt euch einen Korken in den Arsch – und harrt aus, harrt heldenhaft aus. Die Hilfe kommt. Mein Bruder sagt, dass die ersten Impfstoffe ab Juni getestet werden und die desolate Situation sich bis Mitte Sommer wohl etwas beruhigen wird.

Die Damen können ruhig ein- und ausatmen. Prinzessinnen kacken bekanntlich nicht.

Bleibt gesund und munter und vergesst nie: Eine Knoblauchzehe am Morgen trägt zur Verstärkung eures Immunsystems und zur Vertreibung eurer Mitmenschen bei.

Kussi, Bussi, Umarmussi,

eure stets besorgte L.H.

Nicht mehr so traurig

🤣🤣🤣 Das war’s mit der Enthaltsamkeit.

L.: Falls du schwanger wirst, lasse ich mich von dir scheiden.

M.: Nett. Ich habe dich geehelicht.

Ja, ja, keine Sorge. 2 Meter Abstand haben wir natürlich eingehalten.

Traurig

Der Ekel, den ich fast freiwillig heiratete (Was sonst hätte ich tun können: Mein Bauch war dick. Ich bin halt Katholikin.), unterzieht mich gerade einem Sexentzug. Ich krieche unter seine Bettdecke, ich reibe meinen Hintern an seinem Schwanz. Nix 😔 Gestern hat er sogar „meine Lenden“ 😱 gesagt. Was bin ich nass geworden.

Lockdown is to blame 😈 Am Freitag wollten wir ausgehen. In ein schickes Restaurant, das Ende 2019 bereits für 2020 ausgebucht war.

Er wird für mich am Freitag kochen. Er verlangt, ich solle mich hübsch machen und ihm die Ehre erweisen.

Igitt. Widerlich. Wie ich ihn hasse 🍌🍑

🤫

Schneit’s bei Euch? Ja, das war auch ich. Konnte bis zum 1. April nicht warten.

Ab in den Wald! Schneemannschlachten spielen und Schneebälle bauen. Ski und Schlittschuhe nicht vergessen. Es gibt nichts Besseres diese Woche, als den gesunden Menschenverstand zu bewahren und sich am Leben zu erfreuen. Der Welt wohnt momentan eine ganz andere, märchenhafte Ästhetik inne 🍻

Über Wünsche

Du bist unzufrieden und möchtest etwas ändern, prompt fackelt der Nachbar das Haus ab. Du brauchst eine Auszeit von den ehrlichen aufrichtigen Kollegen und die Welt geht unter. Jemand in der Himmlischen Kanzlei kann dich gut leiden. Sei vorsichtiger mit dem, was du dir wünschst.

– M.H., 41 Jahre alt, Endzeitprophet/Blödmann

Wag the Dog

BRD für 4 Wo. lahmgelegt

schreibt mein Bruder.

Warum komme ich mir bloß vor, als wäre ich in einem falschen Film? 🤔

Über Sorgen

Etwas bekümmert mich diese Tage: Wir gehören nicht zu den Glücklichen, die sich am Coronavirus dumm und dämlich bereichern.

Bleibt gesund. Vergesst nie, euch nach dem Aufstehen ordentlich den Arsch zu desinfizieren.

Ein Traum

L.: Ich unterhielt mich nett mit dem Papst. Auf den Dächern lag Schnee und saßen Dutzende kleine grüne Vögel.

M.: Was hast du denn vorm Schlafengehen getrunken?

L.: Ich habe dir einen geblasen.

M.: Ach ja. Daran liegt es nicht. Das war eine wunderbare sinnliche Erfahrung. An so viel Zärtlichkeit und Zuneigung bin ich eh nicht gewöhnt. Aua. Du musst meine Aussage nicht sofort bestätigen. Jetzt bist du mir was schuldig. Aua.

L.: Klappe. Warum frage ich überhaupt, was bei mir falsch läuft.

Mein Unterbewusstsein möchte ich mal kennenlernen 🙈

Corona

Habt ihr Angst? Ich nicht. Natürliche Auslese. Junge und Gesunde bleiben.

* * *

Warum gibt’s in den Läden kein Toilettenpapier mehr zu kaufen? — Einer hat geniest. Zwanzig haben sich vollgeschissen.

Neuer Witz aus Russland. Zu morbide?

Aus dem Offline

Einscannen, kopieren, abheften. Einscannen, kopieren, abheften. Ich habe keinen Bock auf Büroarbeit. Warum bin ich doch keine Herdenmanagerin geworden?

Ich treibe mich übrigens im Offline herum. Es ist sehr schön hier. Kann ich nur herzlich weiter empfehlen 😉

Hilfe!

Mein Kind will Griselda Malgorzata heißen 😂 Was habe ich falsch gemacht 🤪 Kann ich den Vater zur Verantwortung ziehen? Er ist bestimmt an der Misere Schuld.

Über Sehenswürdigkeiten

Ward ihr in Berlin? Habt ihr die Brandenburger Tür betrachtet? Sehr empfehlenswert. Übernächste Woche sind wir in Berlin. Vielleicht laufen wir uns über den Feck.

* * *

Wenn frau täglich sechs Stunden lang mit Ausländern verbringt, lernt frau dazu… und verlernt auch.

Habt euch gut 🙀

Friday

Meine Kollegen sind verlogene heuchlerische feige Arschlöcher. Wer kennt das… nicht? Aber es ist Freitag. Family time. Yep 🤪

Über Unschuldslämmer

M.: Seid gegrüßt, mein flatterhaftes…

L.: … Flittchen.

M.: Tja, ich wollte Weib sagen. Warum sind wir heute selbstkritisch?

L.: Männer sind unwürdige unnütze Kreaturen.

M.: Danke für diese wertvolle Information.

L.: Ach so, ich habe mein Notebook geschrottet.

M.: Wie?

L.: Mit Wasser.

M.: Hast du es gewaschen?

L.: Haha, hahaha, dass ich nicht lache. Ich gehe nach der Arbeit zu Dylan.

M.: Komm ins Büro. Dom oder Slava werden dir weiter helfen.

L.: Nö, ich vertraue Dylan. Niemand sonst hat solch wunderschönen grünen Augen.

M.: Aha. Ziehst du bei ihm demnächst ein?

L.: Nö, nö, noch nicht. Ich werde dich schriftlich benachrichtigen. Heute schaue ich mir mit Dafydd eine schöne Wohnung in Dean Village an. Dann treffe ich mich mit Nate. Irgendwann trudle ich am späten Abend zu Hause ein.

M.: Rufst du mich an, um mich zu ärgern? Ich lege auf. Tschüss.

Grobian! Dabei ist doch die Kommunikation wichtig für eine Ehe 😇

Ungeschliffener Kaktus*

*Roher Diamant
__________
M.: Und, was habe ich angestellt, dass du seufzt?
L.: Ausnahmsweise nichts. Ich ärgere mich über mich selbst. Bei mir gedeihen tote Kakteen, verwelkte Rosen blühen wieder, bloß die Primeln und die Orchideen gehen ein.
M.: Dir wohnt auch der Liebreiz eines Kaktus inne. Aua.

Unverschämter Flegel! Ich bin bezaubernd 🦄, berosend 🌹, doch nicht bekakteend 🌵.

Würdevolles Flüchen

Schimpfe nicht. Bleib gelassen. Sag einfach: „Hab doch dein Knie ganz toll lieb und leck mich… ach, ein kleiner Versprecher… und leck an meinem Erdbeereis.“

Michael, 41 Jahre alt, Kommunikationscoach

* * *
P.S. À propos Kommunikation: Bezeichnet man heutzutage einen Schäfer als Herdenmanager? Ich will Herdenmanagerin werden und schreibe mich nach der Arbeit für ein Studium der Agrarwissenschaften ein. Muss ich mir waagrechte Pupillen zulegen? Studiere ich etwa Schafisch?

Über entspanntes Miteinander

M.: Also…
L.: Oi, bloß nicht. Ich vertrage keine weitere Hypothese von dir.
M.: Du bist undankbar. Warum setzt du dich nicht zu meinen Füßen und lauschst gebahnt meiner Stimme?
L.: Weil du ein Blödmann bist.
M.: Ich lasse dich trotzdem an meiner Weisheit teilhaben. Der Mann an sich ist ein Höhlenmensch. Lass ihn nie mit leerem Magen und vollen Eiern aus dem Haus – und er wird immer wieder zu dir zurückkommen. Seufz nicht. Zwinker nicht so oft. Damit habe ich bereits drei Gebote formuliert. Was?
L.: Ich brate dir gleich eins über den Schädel, dann kannst du gemütlich zur Arbeit kriechen und deine Theorie den Mitarbeitern nahebringen.
M.: Gut, ich bin flexibel. Komm einfach in mein Büro. Ich bestelle was und du verbringst ein wenig Zeit unter meinem Schreibtisch.
L.: Aha. Gleich nachdem ich mein Einhorn werde ausgeritten haben. Zieh dich einfach aus und warte auf mich. Schließ die Tür nicht ab.

Das wird lustig. Wer möchte mich begleiten?

Verheißungsvoller Montag

L.: Ich habe heute den Marsianer, der nie lächelt, zweimal zum…
M.: Orgasmus… Aua, was soll das?
L.: … zum Lächeln gebracht.
M.: Ich finde meinen Vorschlag schöner.
L.: Abgemacht. Ich freue mich auf Montag.

Auf seine Antwort konnte ich nicht mehr warten, aber ich glaube, er hat nichts dagegen 🤣

Verschreibungspflichtig

M.: Sex vor dem Einschlafen ist Hypnotikum. Sex nach dem Aufwachen ist Aphrodisiakum. Sex zwischendurch ist auch nicht zu verachten.
L.: Warum nagelst du nicht… Damn it!
M.: Ja. Ja. Ich liebe den Gedanken. Sprich weiter!
L.: Ich habe mich versprochen. Warum hängst du nicht deinen Job an den Nagel und…
M.: Nichts und, meine Liebe! Du hast dich nicht versprochen. Dein Bewusstsein hat die Führung übernommen. Das behauptest du immer wieder, wenn ich mich verspreche.

Was soll ich dazu noch sagen?

Лично к_ончил

O Genie, der Herr ehre dein Ego! Lasst uns über Palindrome sprechen.

* * *
Wir haben Kamasutra geschenkt bekommen. Noch nie wurde es in unserem Schlafzimmer so laut gestöhnt oder so fröhlich und ausgelassen gewiehert.

Hauptsächlich gewiehert. Gewiehert und… gekommen. Und… beim Wiehern gekommen. Echt jetzt!

Like Mother, Like Daughter

Meine Kinder, gebe ich bescheiden zu, sind sprachlich genauso begnadet wie ich. So hat meine Kleine gestern zu ihrem Vater gesagt: „Papa, ich mag dich auch GUT.“ Dann hat sie ihn abgebusselt.

Ich verstehe sie. Ich unterstütze sie. Ich kann ihn momentan auch sehr NETT leiden.

Über Quinoa und rasierte Muschis. Eine Hypothese.

Sex bis zum Exzess und Schürfwunden am Knie, abgrundtiefe Liebe, endlose Zärtlichkeit, Waffen, Kälte, Dreck, verschwitzte Männer, viel Geld. Ich werde das Geld unterschlagen. Ich brauche dringend ein paar Spitzenhöschen. Ungefähr so wird das Jahr 2020 für mich anscheinend aussehen.

Die schönsten zwei Wochen unseres Lebens sind zu Ende. Ich will nicht mehr zur Arbeit *wirft sich auf den Boden, schlägt mit den Händen und Füßen, schimpft schmutzig auf Russisch*

* * *
Ich habe meinem Mann ein neues Gericht auftischen wollen und er hat mir ausführlich erläutert, warum er und seine Armeekameraden erfolgreich sind in dem, was sie tun:

„Was ist das?“
„Quinoa.“
„Leg sie sofort ins Regal zurück. Ich werde diese Scheiße nicht essen.“
„Warum nicht?“
„Ist das nicht offensichtlich? Ich bin keine verweichlichte vegane Memme. Ich habe gedient. Wir haben keine Wahl gehabt. Wir haben unser Steak vertilgt. Blutig. Wir haben unsere Kartoffeln von vorgestern schweigend runtergewürgt – und dann sind wir in den Kampeinsatz gezogen. Und ich sage dir, warum.“
„Oi, bloß nicht.“
„Weil wir Eier zwischen den Beinen haben, keine rasierten Muschis. Denke nicht daran, mich als chauvinistisch zu bezeichnen. Frauen wie Sandra oder Kelly haben größere Eier als die meisten Luschen, mit denen du beruflich zu tun hast.“
„Hast du dich schon mal gefragt, warum du kein Soziologe geworden bist? Ha?“
„Halt die Klappe und schieb den Einkaufswagen. Wir gehen die Steaks kaufen.“

Ihr wisst Bescheid. Hände weg von Superfood. Bleibt bei euren Eiern. Auf neue Herausforderungen und Erfolge!

20

L.: Anfang November gehen wir ins Kino.
M.: Lädst du mich ein?
L.: Daniel und ich.
M.: Nett. Welcher Film?
L.: The Good Liar mit Helen Mirren.
M.: Warum bin ich abgemeldet?
L.: Auch Anfang Dezember gehen wir ins Kino.
M.: Daniel und du, nehme ich an. Warum bin ich denn abgemeldet?
L.: Ja, Daniel und ich. The Winter’s Tale mit Judi Dench. Ich würde dich einladen, aber bei der Premiere in London bist du eingeschlafen und hast laut geschnarcht.
M.: Ich habe doch die besten Karten besorgt. Ich habe mich nach deinem Wunsch angezogen. Ich habe mich benommen. Ich habe mich zusammengerissen. Ich hätte dir z.B. unter das Kleid fassen können.
L.: Heißt das, das entspricht den gesellschaftlichen Konventionen? Heißt das, wenn Daniel…
M.: Ganz bestimmt nicht!
L.: Livider Tyrann!
M.: Livider Tyrann?! Ungetreue Hetäre! A German Life mit Maggie Smith war übrigens exzellent. Das Interview mit Hugh Laurie war cool. Die Veranstaltung mit Ian McKellen war gut. Die drei Einpersonenstücke von Stephen Fry waren sehr gut.
L.: Ich weiß. Du warst hellwach.
M.: Behaupte nicht, ich interessiere mich nur fürs Ficken und Fressen.
L.: Prinzessin!
M.: Schweinepriester!
L.: Ach so, freitags nach der Arbeit findest du mich am Schießstand.
M.: Mit Daniel?
L.: Natürlich. Das ist eine stringente Entscheidung. Ein Scharfschütze ist besser im Schießen als ein Pilot.
M.: Ich stimme zu. Ich packe langsam meine Habseligkeiten und ziehe am Wochenende bei den Pferden ein. Ich stehe deinem Glück nicht im Wege.
L.: Abgemacht! Daniel hat mir vorhin Gentleman Jack empfohlen. Ich habe… Chips und Bier. Leistest du mir Gesellschaft? Bitte? Ich habe leider deinen Namen vergessen.
M.: Tatiana.
L.: Oh Gott. Ich werde dich Michael nennen. Ich sage dir, warum ich Daniel mag. Er ist kultiviert. Er sieht aristokratisch aus. Er ist charmant. I adore you more and more every single day, sagt er zu mir.
M.: Aha? Ich habe das Gleiche gesagt, aber anders formuliert: Hinlegen, Beine spreizen!
L.: Ungehobelter Wüstling! Ich liebe dich!

* * *
Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich 20 Jahre meines Lebens mit ihm verbracht habe. 20 gemeinsame Jahre.

Happy NY!

M.: Was???
L.: Nichts. Ich liebe dich.
M.: Ich weiß.
L.: Ich hasse Richard.
M.: Ich weiß. Du hörst ungern die Wahrheit. Dein Bruder sagt immer die Wahrheit.
L.: Ich weiß. Ich liebe dich. Warum lächelst du so perfide?
M.: Perfide? Gar nicht. Heute ist der einzige Tag im Jahr, an dem du „Ich liebe dich!“ zu mir sagst und es auch meinst.
L.: Aha? Ich lüge.
M.: Ich weiß. Ich liebe.
L.: Idiot.

* * *
Die Russen glauben, dass das neue Jahr so gut werde wie der letzte Tag des vorangegangenen Jahres. Sure. Why not? Können wir machen. Wir sind heute fast 100 Menschen auf dem Übungsgelände, die um 100 000 Pfund kämpfen. Jeder Cent wird gespendet. Wünscht uns Glück!

Till 2020!

Eine Herzensangelegenheit

AUS TIEFSTER ÜBERZEUGUNG, AUS VOLLEM HERZEN: Werbung (unbezahlt)

***
Mounia!

Du bist die schönste Überraschung für mich zu dieser Weihnacht.

Vorurteile, Klischees, Beleidigungen, Angst, Panik: Das alles kenne ich genauso gut wie Lia. Du bist eine starke, tapfere, talentierte Frau. Keep going! Do never look back. Genieße diese Zeit.

Alles Liebe
von Linda
__________
An Deiner Aussage ist nichts provokant. Wir können tatsächlich nur mit den Menschen (aufrichtig, ehrlich, befriedigend) befreundet sein, die so „kaputt“* sind wie wir.
* Und jetzt die Hausaufgabe: Definiere bitte „kaputt“ ;)

Von Jägern & Jägern

M.: Und, was machen wir heute?
L.: Ich persönlich verbringe den Tag mit Ethan.
M.: Dem spießigen Langweiler, der Anzüge trägt und geschwollen daherreden?
L.: Nein, ganz und gar nicht. Dem lieben, fürsorglichen Vater meiner Kinder, der übrigens auf meine Wünsche achtet und mich respektvoll behandelt. Er hat noch nie Lutsch mir den Schwanz! zu mir gesagt. Er hat mich nicht zwischen Tür und Angel im Hause seiner Großeltern gefickt, weil er geil war. Er hat mich nicht bei einer Beerdigung geschändet, weil er das Leben spüren wollte. Er hat mich in keiner Kirche befummelt, um die Nichtexistenz Gottes zu beweisen.
M.: Hat dich etwa der Blitz getroffen? Keine Überraschung, dass du zu mir ins Bett kriechst. Frag ihn, ob er die Eier dazu hätte, den Beweis der Nichtexistenz Gottes in einer Synagoge zu erbringen.
L.: Dir ist nichts heilig, oder?
M.: Wie oft muss ich das wiederholen? Das Sakrosankte für mich ist deine Fotze. Ich glaube fest daran, dass sie für meinen Schwanz erschaffen wurde, auf dass seine Existenz eine Bedeutung bekomme und er sie anbeten könne, auf dass er in ihrer Nähe frenetisch jubiliere, sich aufrichte, anschwelle, zucke und ejakuliere. Warum bist du rot geworden?
L.: Ich hasse dich so sehr.
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Erwartung und Realität

L.: Ich glaube, ich weiß, was mit dir los ist.
M.: Mit mir ist was los? Erzähl.
L.: Ich glaube, du hast eine Affäre gehabt. Jetzt bist du nicht mehr ausgelastet und kommst deswegen nicht von mir runter.
M.: Deine Theorien sind scheiße, deswegen bist du z.B. keine Soziologin geworden. Wann sollte ich eine Affäre gehabt haben? Vor allem mit wem? Ich will auch Bescheid wissen.
L.: Na, keine Ahnung. XX.
M.: Aha. Ich glaube, es wäre für dich sogar eine Erleichterung: Männer sind treulose unwürdige abscheuliche Kreaturen. Du würdest meine Eier zu einer kunstvollen Schleife binden, du würdest mich vor die Tür setzen, aber es wäre eine gewisse Genugtuung für dich. Nein, ich komme nicht von dir runter, weil ich gerade sehr verliebt in dich bin, obwohl du es in solchen Momenten gar nicht verdienst und obwohl ich weiß, dass du regelmäßig an XY denkst.
L.: Das ist nicht wahr.
M.: Aha. Sei ehrlich. Ich glaube nicht, dass du mich tatsächlich betrügen würdest. Bei dir siegt die Vernunft.
L.: Was siegt bei dir?
M.: Meine Liebe zu dir, Dumpfbacke. Aua. Warum hast du mir dein Knie in den Magen gerammt? Ich bin nackt und wehrlos.
L.: Ich mag dich, Trottel. Möchtest du feuchte cremige Rühreier zum Frühstück?
M.: Mannomann. Was ist denn das für eine Art und Weise, die Sympathie zu bekunden? Was habe ich mir dabei gedacht, als ich mich in dich verliebt habe?
L.: Du hast mit deinem Schwanz gedacht. Ach so, vielleicht ein Würstchen dazu, ah?
M.: O Gott. Ich verzichte auf das Frühstück. Ich habe mit meinem Herzen gedacht!
L.: Und wir alle wissen, dass dein Herz sich zwischen meinen Beinen befinden. Seufz nicht wehleidig!
M.: Ich gebe auf. Wir haben ziemlich zweifelhafte Weihnachtstraditionen. Wo ist das versprochene Frühstück?
L.: Gleich. Ich muss noch eine Runde an XY denken. Bleib in der Nähe. Denk an XX. Eine Erektion wäre von Nutzen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

I Wish You a Merry…

That‘s it. Geschafft.

Eine Weihnachtsparty bei der Stiftung. Eine Weihnachts-party in der Firma. 37 Geschenke eingesackt. Der Mann sagt: „Beim Lecken schmeckst du nach Glüh-wein.“ Er meint es bestimmt rassistisch.

Habt schöne Feiertage. Rutscht locker in das neue Jahr. Alles Gute. Alles Liebe. Lasst euch nicht unter-kriegen.

Schottisch patriotisch

Bitte töte mich jemand. Ich kann nicht mehr saufen. Weihnachtsmarkt 🤣
__________
Der Abend war scheiße. Einfach nur scheiße. Wäre ich bloß zu Hause geblieben. Morgen ist der letzte Tag.

Identitätsdiebstahl

M.: Wenn ich dich drei Tage lang nicht anfasse, küsse ich in meinen Gedanken deinen Hals. Am sechsten Tag stelle ich mir vor, wie du mir einen bläst. Und beim Wiedersehen will ich bloß zwischen deinen Schenkeln kommen.
L.: Wer bist du genau?
M.: Der Postmann.

3 Days to Go

Heute ist einer dieser Tage… Du stehst unter der Dusche und willst die Frage der Chefin beantworten: Warum gehst du arbeiten, dein Mann ist steinreich? Das mag stimmen, aber er zahlt mich ausschließlich in frei konvertierbaren Orgasmen aus 😜

* * *
Später sind wir mit den Kollegen – ganz patriotisch – auf dem deutschen Weihnachtsmarkt anzutreffen. Es wird wieder besinnlich gesoffen und gefickt 🤣

Per aspera

I confess. Gestern habe ich einen herben Rückschlag erlitten in dem Kampf gegen die Unvollkommenheit. Ich habe mich abfüllen lassen. Ich habe meinen Mann tatkräftig unterstützt, als er mich ausgepackt hat. Ich erinnere mich auch, unter ihm wollüstig gequie­kt zu haben. Ich schäme mich. Ich bin untröstlich.

Ich glaube, ich statte ihm einen Besuch ab. Ich vermisse den Tisch.

Una canzone, scritto in tedesco

M.: Warum bist du traurig?
L.: Ich bin nicht traurig. Ich habe XX zufällig nach der Arbeit getroffen. Ich sehe schön aus, sagt sie. Ob ich einen Liebhaber oder einen guten Schönheitschirurgen habe, interessiert sie.
M.: Erbärmliche, unglückliche, trostlose Möse. „Trostlose Möse“ hört sich stark nach Minnesängern an. Der Mönch von Salzburg? Nein? Seine Nonne? Ich sehe dich lächeln.

1. Du bist schön, weil deine Eltern schön sind. Beschwere dich bei Gott.
2. Du bist schön, weil du mich liebst, weil ich dich liebe, weil wir glücklich sind.
3. Mein Sperma. Viel Sperma. Ein Fluss. Ein Meer. Ein Ozean.

Hasst du mich jetzt? Gehst du gleich wie immer?
L.: Nein. Komm zu mir. Umarme mich. Ich will mit dir kuscheln. Morgen werde ich dich bestimmt töten.

Noble Pläne

L.: Heute gehen wir mit Daniel und Haley exquisit saufen, morgen werde ich meine Internetpräsenz niveauvoll gestalten.
M.: Witzig.
L.: „Your ability to communicate with others will be a valuable asset.“ Der Glückskeks schmeckt scheiße.
M.: Übertreibe es nicht mit dem Niveau.
L.: Klappe!

Selfless

M.: Großer Schwanz oder guter Humor?
L.. Kann ich beides haben?
M.: O Baby, du magst mich doch.
L.: Ich gehe jetzt.
M.: Ich liebe dich.
L.: Wie schade. Ich stehe auf langweilige Männer mit winzigen Pimmeln.
M.: Ich liebe dich trotzdem.
L.: Ich gebe ungern zu, dass ich dich irgendwie sympathisch finde.

Hiermit gratuliere ich Daniel zu seinem 33. Geburtstag!

L.: Was gibt es zu wiehern, Schwachkopf?
M.: Ach nichts… begnadete Sprachwissenschaftlerin. You just made my day. Ich gratuliere Daniel auch. Du stehst auf ihn, ja?

Adieu, du grausame Welt!

M.: Wie wär’s? Du lässt dich krankschreiben. Wir bleiben länger nackt und erfreuen uns an deinem Körper.
L.: Mir tun Organe weh, von deren Existenz ich nichts ahnte. Erfreue dich an deinem Körper.
M. Prinzipiell hätte ich nichts dagegen, aber du hast einen aufregenderen Körper. Guckst du wenigstens zu?
L.: Das Angebot lehne ich dankend ab.
M.: Das ist unhöflich.
L.: Du wirst es überleben. XX und XY haben im letzten Monat fünfmal miteinander geschlafen.
M: Machst du Witze? Fünfmal? Fünfmal ist ein gelungenes Wochenende.
L.: Gott, ich lebe in der Hölle.
M.: Hast du es dir anders überlegt?
L.: Finger weg. Ich verlasse dich und gehe ins Kloster.

Eine Buchempfehlung

M. (strahlend): Baby?!
L. (strahlend): Kenn‘ ich dich?
M.: Na, ich weiß nicht. Ich bin der Vater deiner Kinder.
L:. Igitt, igitt.
M.: Find‘ ich auch. Deine Fotze ekelt sich echt vor gar nichts. Ist sie feucht und heiß?
L.: Ha-ha. Ha-ha. Ha-ha-ha. Nein. Sie ist kalt und trocken. Was willst du?
M.: Was glaubst du? Holst du mir einen runter?
L.: Mal wieder die Fliegenpilzsuppe gegessen?
M.: Nein. Einfach nur notgeil. Ist das eigentlich Selbstbefriedigung, wenn du mir einen von der Palme… falsch… von dem Pilz wedelst?.. abschüttelst? Fass mich an! Ein wenig Sahne für die Fliegenpilzsuppe?
L.: Das ist eindeutig Fremdbefriedigung. Eine Lynnbefriedigung in deinem Falle. Behalt‘ die Sahne.
M.: Anständige Frauen tun so etwas nicht, Linda.
L.: Anständige Frauen sind mit dir auch nicht verheiratet, Michael. Leckst du mich?
M.: Momentan noch nicht. Aber ich fühle mich versucht.
L.: Idiot. Das ist keine Frage. Das ist eine Bitte. Leck. Mich. Bitte!
M.: Mein Schwanz ist gerade sehr, sehr, seeehr hart geworden. Igitt, igitt?
L.: Bist du bescheuert? Ja, ja. Ja, ja. Das ist fantastisch. Höre ich mich pornografisch genug an? Höre ich mich russisch genug an?
M.: Scheißegal. Wen interessiert‘s? Spreiz die Beine! Ich bin heute unten.

Was lest ihr gerade?

Schönen Nikolaustag!

L.: Mund oder Arsch?
M.: Wie bitte?
L.: Na, Mund oder Arsch?
M.: Willst du, dass ich einen Herzinfarkt kriege? Mund.
L.: Ehrlich?
M.: Ehrlich. Aber eigentlich deine Fotze.
L.: Ehrlich?!
M.: Was genau hast du nicht verstanden? Hattest du schon mal Sex mit dir gehabt? Was gibt’s Schöneres? So, hast du noch Fragen? Ich gehe gleich zur Arbeit.
L.: Keine weiteren Fragen. Ach, wir gehen heute saufen, danach werde ich dich bestimmt schänden. Bereite dich moralisch darauf vor.
M.: O Mann, und das um sechs Uhr. Ehrlich???

Bodensack vs. Stender*

Patientin: Sagen Sie bitte, Herr Doktor, gibt es eine hundertprozentige Verhüttungsmethode?
Arzt: Aber selbstverständlich, Frau Stender. Fliegenpilze.
Frau Stender: Vor oder nach dem Geschlechtsverkehr, Herr Bodensack?
Herr Bodensack: Stattdessen! Stattdessen, Frau Stender.
__________
* Ich kenne tatsächlich diese Leute. Ich habe sie mir nicht ausgedacht. Frau Stender hieß früher… Fräulein Lange.

Über die Sehnsucht

L.: Ich sehne mich nach Schönheit.
M.: Aha. Das heißt, du gehst wieder zum Übungsgelände und glotzt irgendwelche Typen an.
L.: Nicht ganz. Ich gehe hin und erfreue mich am Anblick meiner männlichen Mitmenschen.
M.: Dass ich nicht lache. Soll ich mitkommen?
L.: Um mir seelischen Beistand zu leisten?
M.: Das weniger. Um dich in der Umkleide zu ficken, wenn du so weit bist.
L.: Pfui.
M.: Selber pfui. Ich hole dich nach der Arbeit ab.

Einwanderer gesucht

L.: Ich bin mit diesem Jahr durch. Ich bin mit allen fertig. Das war’s, ich wandere aus. Am liebsten würde ich aus mir auswandern.
M.: Ein schöner Gedanke. Am liebsten würde ich in dich einwandern.
L.: Idiot.
M.: Heuchlerin.
L.: Geiles Ferkel.
M.: Verdorbte Ferkeline.
L.: Echt jetzt?
M.: Ferkelin? Ferkelette? Ferkeleuse? A propos Französisch. Brauche ich eigentlich eine Einladung für die Einreise? Seufze nicht. Komm gefälligst zurück, du gemeine Betrügerin!

My Husband’s Grinch

Die Kinder meines Mannes haben sich nach dem Totensonntag kreativ ausgetobt. Man erkennt unser Haus aus dem All deutlich. Jetzt haben sie ihre Tätigkeit nach draußen verlagert. Bald werden die Aliens sich auch am Weihnachtszauber unseres Gartens ergötzen können. Die Katzen sind entzückt. Ich bin verstört. Mein Mann ist pervers.

* * *
Es ist raus. Seine Kleine hat mich in der Kita geoutet:

„I think, my mum is the Grinch.“

Well. No comments.

Die Eier nicht vergessen!

Wie oft ruft frau schon die Teilnehmer an und fragt:

„Guten Morgen! Sagen Sie bitte, haben Sie Ihre Eier im Unterrichtsraum vergessen?“

* * *
Fünf grunzende Kollegen. Ein wiehernder Ehemann. Perverse Schweinebacken!

Zarte Liebe der Hurenböcke

Was macht eine Frau über 40, die zu hören bekommt: „Ich habe deinen Mann in der Stadt gesehen. Wer ist sie? Ist sie schwanger? Ist sie seine Cousine?“ Nein! Eindeutig keine Cousine.

Bekommen wir alle das, was wir verdienen? Verdienen wir – ob Mann oder Frau – belogen und betrogen zu werden?

Warum menschlich bleiben? Warum nicht das Herz des liebenden Menschen einfach rausreißen? Man kann es schließlich als Nachttopf benutzen. Nachhaltig. Immer wieder. In Bio-Qualität. Während man neue Löcher stopft.

Hach, ist das nicht schön?

Ethik heute

Männer über 50, die ein Kind in die Welt setzen, sollten eine lebenslange Gefängnisstrafe absitzen. Männer über 55, die ein Kind in die Welt setzen, sollten der Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt werden.

Wurde mir gesagt.

* * *
Was ist mit den Frauen? Gibt’s da Unterschiede?

V.I.P.

Ich besitze seit Dienstag drei Visitenkarten:

1. Firma (M.H.)
2. Stiftung (H.M.)
3. Dolmetscherin (L.H.A.)

Hört es sich gut an? Ich bleibe bescheiden :D

Vögeln vs. Tieren

Omelette mit Waldpilzen und Baguette zum Frühstück. Wolgadeutsche Pilzsuppe, Couscous mit Waldpilzen und Gemüse zu Mittag. Pilzragout, Zucchini und Frikadellen zu Abend. Maronenpilze sauer eingelegt. Steinpilze mit Zwiebeln und Gewürzen mariniert. Mann, sind wir gut. Was wird aus dem Rest?

* * *
L.: Es ist erfreulich, ausnahmsweise im eigenen Ehebett zu vögeln, obwohl ich nicht behaupte, dass die Umstände viel würdevoller sind. Barbar!
M.: Pharisäerin! Ich schäme mit z.B. für dich, aber ich füge mich in mein Schicksal und lamentiere nicht andauernd.
L.: Du bist ein Heiliger.
M.: Ein heiliger Barbar? Zeige dich erkenntlich und blase mir einen. Nein? Sicher? Dann nicht. Ich grolle dir nicht. Ich bin verständnisvoll und bescheiden. Warum eigentlich „vögeln“? Warum nicht ins Detail gehen? Die Deutschen sind sonst eh penetrant penibel. Lass uns träumen. Lass uns adlern oder falken oder raben…
L.: Oder kurzschwanzflugsauriern?
M.: Nein, das gefällt mir nicht. Vielleicht luchsen oder wölfen oder ganz exotisch krokodilen.
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